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Toshiba Magnia SG25 - ASG 8.102

In der Standardkonfiguration kann die Magnia leider nicht wirklich glänzen: Sie bietet nur

  1. eine Celeron 566 Mhz CPU,
  2. 128 MB ECC-registred RAM  und
  3. eine 6 GB 2,5 IDE HDD.

Das Mainboard besteht aus einem Motherboard im wahrsten Sinne und einem Daughterboard, dass über einen PCI-X Steckplatz mit dem Motherboard verbunden ist. Ein VGA Ausgang existiert nicht. Das Board hat weiterhin einen PCI -Steckplatz, der bauartbedingt bei Verwendung des Daughterboards jedoch nur mit einer 1 HE PCI Riser-Card genutzt werden kann. Um etwa eine PCI-VGA-Grafikkarte in die Magnia mittels der o.g. Riser-Card einzubauen muss das Mainboard und somit auch das Daughterboard ausgebaut werden. Tastatur und Maus lassen sich problemlos über die USB-Anschlüsse anschließen. Der Einbau einer Grafikkarte ist jedoch nicht erforderlich. Die Magnia hat einen Consolen-Anschluss. Mit dem mitgelieferten Adapter und einem Nullmodemkabel kann der gesamte Output auf eine serielle Konsole (115200, 8, N, 1) weitergeleitet werden.

Um den RAM auf 512 MB (2x 256 MB) zu erweitern muss zunächst die Überprüfung auf Registred RAM im BIOS abgeschaltet oder entsprechender RAM eingebaut werden.

Mittels der Console oder einer eingebauten VGA-Karte lässt sich verschiedenste Software, wie z.B. IPFire, pfSense oder m0n0wall etc. auf der Magnia installieren. Für die Installation ist ein USB-CD-ROM erforderlich.

Die Magnia bootet von CD-ROM wenn beim Start lange der Button neben dem LCD-Display gedrückt wird. Dann erscheint auf dem Display Alternate Boot. Die Magnia bootet jedoch nur von dem USB-CD-ROM, wenn das USB-Kabel in den versteckten USB-Port eingesteckt ist. Dieser befindet sich hinter der Blende auf der Rückseite der Magnia. Grundsätzlich zeigt dann das LCD bei der Installation von alternativer Software nur "BIOS Post" an. Bei pfSense kann mittels des Packages LCDProc über den Treiber lcdterm zwar das Display (COM1) angesprochen werden, jedoch funktioniert nur die zweite Zeile. Dies war für mich nicht zurfriedenstellend.

Zunächst habe ich die Magnia auf 512 MB aufgerüstet, ihr eine Celeron 1200 CPU spendiert und eine 40 GB 2,5 IDE Festplatte eingebaut.

Damit unterschreitet die Magnia an sich teilweise die Systemvoraussetzugen für Astaro Security Gateway 8 (vgl. http://www.sophos.com/en-us/medialibrary/PDFs/documentation/asg_83_meng.pdf, S. 13), die einen Pentium 4 mit 1.5 Ghz, 1 GB RAM und 20 GB erfordern. Dennoch hatte die aufgerüstete Magnia mit ASG 8 einen Firewalldurchsatz von 30 mbit/s.

Eine für die Magnia optimierte Installations-CD von ASG 8.102 hat HaTax erstellt. Diese können Sie hier herunterladen. Diese CD installiert ASG 8.102 automatisch, d.h. es ist kein Nullmodemkabel erforderlich. Die Installation kann - hierfür ist dann ein Nullmodemkabel erforderlich - auch manuell über den Konsolenoutput vornehmen. Hier sei angemerkt, dass die interne Netzwerkkarte eth0 und die externe Netzwerkkarte eth1 ist.

Nach der Installation zeigt die Magnia auf dem LCD ihren momentanen Status an. Bilder finden Sie in der Galerie.